Gültig für die Website mathezeit.de, das MatheZeit Lernsystem und die MatheZeit-App
MatheZeit UG (haftungsbeschränkt)
vertreten durch den Geschäftsführer Mats Lorenzen
Kallehoe 27
24988 Oeversee
E-Mail: info@mathezeit.de
Registergericht: Amtsgericht Flensburg, HRB 18391 FL
Datenschutzbeauftragter
IITR Datenschutz GmbH, Dr. Sebastian Kraska
Marienplatz 2, 80331 München
E-Mail: email@iitr.de
Telefon: +49 89 1891 7360
Beim Einsatz in der Schule ist die Schule datenschutzrechtlich Verantwortliche für die Verarbeitung der Schülerdaten und der Daten, die Lehrkräfte dabei anlegen: Klassen, Zugangscodes, Freigaben und die Protokolle der Live-Ansicht. Sie entscheidet über Zweck und Mittel, ordnet die Nutzung im Unterricht an und kennt die Zuordnung von Code und Kind. Die MatheZeit UG handelt insoweit als Auftragsverarbeiterin auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages. In eigener Verantwortung verarbeiten wir das Konto der Lehrkraft, den Support, die Veranstaltungen, die Website und die Verträge mit Schulen (Ziffern 6 und 7).
Bei MatheZeit musst du deinen Namen nicht angeben. Du meldest dich nur mit deinem Code an, den du von deiner Lehrkraft bekommst.
Wir speichern, welche Aufgaben du gemacht hast, was du geantwortet hast und ob es richtig oder falsch war. Das ist dafür da, dass die Aufgaben besser zu dir passen und deine Lehrkraft dir helfen kann.
Wenn deine Lehrkraft dir helfen will, kann sie während der Stunde sehen, was du gerade auf deiner MatheZeit-Seite machst. Auf deinem Bildschirm steht dann, dass sie zuschaut. Was du machst, wird dabei nicht gespeichert. Aufgeschrieben wird nur, dass und wann deine Lehrkraft zugeschaut hat.
Deine Lehrkraft kann deinen Lernstand sehen. Das ist dazu da, dir zu helfen und dir die richtigen Aufgaben zu geben. Eine Note bekommst du dafür nicht.
Manchmal schaut deine Lehrkraft, welche Kinder in der Klasse gerade mehr Übung brauchen. Das sieht nur deine Lehrkraft, nicht deine Mitschülerinnen und Mitschüler. Du siehst immer nur deinen eigenen Fortschritt. Namen von Kindern stehen dabei nicht in einer Rangliste.
Deine Lehrkraft kann sich auch ansehen, wie du eine Aufgabe gelöst hast: was du wohin gelegt oder welche Zahl du eingetragen hast. Dafür wird die Aufgabe noch einmal neu aufgebaut. Dein Bildschirm wird nicht abfotografiert.
Der Lern-Helfer Mazio ist eine KI. Das ist ein Computerprogramm, kein Mensch. In der Knobelbox und im Basiscamp kannst du mit ihm über eine Aufgabe sprechen. Er bekommt dafür nur die Aufgabe, deine Antwort und das, was ihr dazu schon besprochen habt, niemals deinen Namen oder wer du bist. In den MatheZeiten hilft Mazio dir auch, aber dabei wird nichts an einen anderen Computer geschickt. Wir heben die Gespräche aus der Knobelbox und dem Basiscamp drei Monate lang auf, damit wir Mazio besser machen können. Dein Code, deine Klasse und die Uhrzeit stehen dort nicht.
Deine Daten werden nicht verkauft, nicht für Werbung genutzt und nicht dazu verwendet, eine KI zu trainieren.
Wenn du eine Frage hast, frage deine Eltern oder deine Lehrkraft.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten auf Grundlage der DSGVO, des BDSG und der schul- und datenschutzrechtlichen Vorschriften des Landes, in dem die Schule betrieben wird. Leitend sind die Grundsätze der DSGVO: Datenminimierung, Zweckbindung, Speicherbegrenzung und Transparenz.
Eine ausführliche Darstellung der technischen und organisatorischen Maßnahmen stellen wir Schulen in den Datenschutz- und Sicherheitsinformationen für Schulen bereit.
Kinder melden sich unter mathezeit.de/anmelden mit einem achtstelligen Zugangscode an, den die Lehrkraft vergibt. Namen, E-Mail-Adressen oder sonstige personenbezogene Angaben der Kinder werden nicht erhoben. Der Code ist pseudonym.
Ist MatheZeit an eine Landeslernplattform angebunden, kann die Anmeldung auch über diese erfolgen. Wir erhalten dann von der Plattform eine pseudonyme Nutzerkennung und die Rolle (Lernende oder Lehrende), keinen Namen. Die Kennung wird mit dem Zugangscode gelöscht.
Bietet die Schule die Anmeldung mit Schulkonto an (in Norwegen über Feide, in Deutschland über Eduplaces), meldet sich das Kind dort an. Wir erhalten dann eine pseudonyme Kennung, die Rolle, die Schule und die Lerngruppen, aber keinen Namen und keine E-Mail-Adresse. Das Kind bekommt dabei einen Zugangscode, den es selbst nicht eingeben muss. Die Kennung wird mit dem Code gelöscht.
Die Codes werden zufällig erzeugt und lassen sich nicht aus anderen Codes ableiten. Die Zahl der Anmeldeversuche ist begrenzt. Ob ein eingegebener Code existiert, wird nicht zurückgemeldet. Übertragung und Speicherung erfolgen verschlüsselt, Zugriffsrechte sind auf das Erforderliche beschränkt.
Der Code wird ausschließlich beim Anmelden übertragen. Danach trägt die Anmeldung ein Sitzungscookie (Ziffer 4.5); der Code erscheint in keiner Adresszeile und in keinem weiteren Aufruf.
Ordnet eine Lehrkraft einem Code optional einen Klarnamen zu, wird dieser verschlüsselt gespeichert. Der Schlüssel wird aus der PIN der Lehrkraft abgeleitet und liegt uns nicht vor; der Klarname ist für uns technisch nicht einsehbar.
Damit ein Kind sich ohne Namen wiedererkennt, erhält es innerhalb seiner Klasse eine Nummer und daraus ein Pseudonym mit Tiermotiv, etwa „Treues Krokodil“. Nummer und Pseudonym gelten nur innerhalb der Klasse und lassen ohne die Liste der Lehrkraft keinen Rückschluss auf eine bestimmte Person zu.
Unter dem pseudonymen Code speichern wir:
Nummer und Pseudonym innerhalb der Klasse sind in Ziffer 4.1 beschrieben, die Sitzung in Ziffer 4.5, Meldungen fehlerhafter Aufgaben in Ziffer 4.6.
Diese Daten dienen der Auswertung des Lernfortschritts durch die Lehrkraft und der Steuerung der Aufgabenauswahl. Eine Verarbeitung zu Werbe- oder anderen Zwecken findet nicht statt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit dem Schuldatenschutzrecht des jeweiligen Landes.
Die Lernumgebung passt Aufgabentyp und Schwierigkeit an den Lernstand an. Dafür werden ausschließlich pseudonyme Lerndaten ausgewertet, etwa die Lösungsquote beim ersten Versuch und wiederkehrende Fehlertypen. Die Anpassung dient der individuellen Förderung. Eine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung findet nicht statt. Die Auswahl der nächsten Aufgabe folgt festen, von uns vorgegebenen Regeln aus den Ergebnissen der zuletzt gelösten Aufgaben und wirkt ausschließlich auf diese Auswahl. Die Lehrkraft kann für ein Kind stattdessen eine feste Schwierigkeitsstufe wählen.
Die Lehrkraft sieht die Lernstände der Kinder ihrer eigenen Klassen: welche Aufgaben bearbeitet wurden, wie viele davon richtig waren, welche Antworten das Kind gegeben hat und die daraus berechneten Kennwerte. Zugriff besteht ausschließlich auf die eigenen Klassen.
Anmeldezeiten, Nutzungszeiten und Bearbeitungsdauern einzelner Kinder werden der Lehrkraft nicht angezeigt. Zeitpunkte nutzen wir nur maschinell: für die Zuordnung zu Unterrichtsstunden und Auswertungszeiträumen, für das Ende von Sitzungen und für die Löschfristen (Ziffer 9).
Ansicht der Bearbeitung. Zu einer bearbeiteten Aufgabe kann die Lehrkraft sich anzeigen lassen, wie das Kind sie gelöst hat. Dafür speichern wir zu jeder Antwort den Aufbau der Aufgabenseite (Ziffer 4.2) und bauen die Aufgabe daraus im Browser der Lehrkraft wieder auf. Gespeichert wird nur die Aufgabenfläche, kein Bild des Bildschirms und keine Bewegungen oder Eingaben außerhalb der Aufgabe. Der Zweck ist das Erkennen von Fehlvorstellungen; sichtbar ist die Ansicht nur für die Lehrkraft der eigenen Klasse, gelöscht wird sie mit den Lerndaten (Ziffer 9).
Klassenbild. Zusätzlich kann die Lehrkraft für eine Klasse das Klassenbild einrichten (in der Anwendung so bezeichnet, im Folgenden auch „Einordnung“). Sie ordnet die Lernstände innerhalb der Klasse ein, um Förderbedarf zu erkennen und Aufgaben gezielt bereitzustellen. Diese Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf pseudonymer Grundlage, dient der pädagogischen Förderung, nicht der Bewertung der Persönlichkeit des Kindes, und ist durch folgende Maßnahmen abgesichert:
Live-Ansicht während der Stunde. Während einer gestarteten Unterrichtsstunde kann die Lehrkraft sich ansehen, was ein einzelnes Kind ihrer Klasse gerade auf der Lernseite tut, um ihm gezielt zu helfen. Dafür wird der Aufbau der Lernseite an den Browser der Lehrkraft übertragen und dort nachgezeichnet.
Für die Funktion gelten folgende Grenzen:
Aktivitätsanzeige. Unabhängig davon sieht die Lehrkraft während der Stunde in einer Übersicht, welche Kinder gerade üben und an welcher Aufgabe oder MatheZeit sie sind. Dieser Stand wird nur im Arbeitsspeicher gehalten und endet mit der Stunde.
Hinweise an die Klasse. Während einer gestarteten Stunde kann die Lehrkraft die Kinder ihrer Klasse gemeinsam auf eine bestimmte Aufgabe leiten oder die Anmeldung beenden. Das ist eine Unterrichtsanweisung an die gesamte Klasse; sie richtet sich nicht an einzelne Kinder, und es entstehen dabei keine Daten über einzelne Kinder.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit dem Schuldatenschutzrecht des jeweiligen Landes (Durchführung und Beaufsichtigung des Unterrichts).
Nach dem Anmelden setzen wir ein technisch notwendiges Cookie:
| Name | Zweck | Laufzeit |
|---|---|---|
mz_schueler_sitzung | Angemeldetes Kind wiedererkennen, damit der Code nicht erneut eingegeben werden muss | 45 Minuten ohne Aktivität, höchstens 12 Stunden, in jedem Fall zum Tagesende. Zusätzlich löscht der Browser es beim Schließen |
Das Cookie ist für JavaScript nicht auslesbar und enthält keine Angaben über das Kind, sondern nur einen zufälligen Sitzungsschlüssel. Weitere Cookies setzen wir im Schüler-Zugang nicht. Für dieses technisch notwendige Cookie ist keine Einwilligung erforderlich.
Zur Sitzung speichern wir auf dem Server den Sitzungsschlüssel in gehashter Form, den Zugangscode, die Klasse, den Ablaufzeitpunkt und den Zeitpunkt der letzten Aktivität sowie einen Schlüsselwert der IP-Adresse, der täglich wechselt und keine Rückrechnung auf die Adresse erlaubt. Weil Tablets in Klassensätzen zwischen Kindern wechseln, endet eine Sitzung
Auf einem geteilten Gerät wird beim Aufruf der Anmeldeseite angezeigt, wer dort noch angemeldet ist, damit nicht versehentlich unter fremder Anmeldung weitergearbeitet wird.
Hinweise auf Fehlvorstellungen. Einmal wöchentlich prüfen wir für jede Klasse, ob sich in den falschen Antworten eine verbreitete Fehlvorstellung zeigt. Ausgewertet werden dabei nur zusammengefasste Angaben der ganzen Klasse, keine Daten einzelner Kinder. Die Lehrkraft erhält nur einen Hinweis für die ganze Klasse, und nur, wenn er auf mindestens drei Kindern beruht und die Klasse mindestens zehn Kinder hat. Welche Kinder betroffen sind, wird weder ausgewertet noch angezeigt noch gespeichert.
Vergleichswerte. Damit die Lehrkraft den Stand ihrer Klasse einordnen kann, bilden wir aus den zusammengefassten Klassenwerten der teilnehmenden Schulen Vergleichswerte, und zwar nur aus mindestens fünf Klassen von mindestens drei Schulen. Werte einzelner Kinder, Klassen oder Schulen sind daraus nicht erkennbar.
Verbesserung der Aufgaben. Aus den Bearbeitungen bilden wir je Aufgabe Zählwerte, etwa wie oft sie gelöst wurde und welche falschen Antworten häufig sind, und verbessern damit die Aufgaben. Zählwerte entstehen nur aus mindestens zehn Bearbeitungen aus mindestens drei Klassen und enthalten weder Code noch Klasse noch Schule.
Beidem kann die Schule als Verantwortliche jederzeit widersprechen; die Klassen der Schule werden dann nicht mehr einbezogen.
Aufgabe melden. Findet ein Kind oder eine Lehrkraft einen Fehler in einer Aufgabe, kann sie ihn melden. Dabei übertragen wir die Aufgabe, den Stand der Aufgabe und ein Bild ausschließlich der Aufgabenfläche, bei Kindern außerdem die Jahrgangsstufe, aber weder Code noch Klasse. Kinder können keinen Text eingeben; Lehrkräfte können einen Hinweis dazuschreiben. Meldungen werden nach der Bearbeitung, spätestens nach zwölf Monaten gelöscht.
Ist das Duell für die Klasse eingeschaltet, können zwei Kinder derselben Klasse dieselben Aufgaben lösen. Gespeichert werden Teilnahme, gelöste Aufgaben und Ergebnis. Die Kinder sehen nur das Ergebnis ihres eigenen Duells und die Mitspielenden nur mit ihrem Tierpseudonym. Bestenlisten gibt es nicht. Die Lehrkraft schaltet das Duell für ihre Klassen ein und aus.
Rechtsgrundlage: wie Ziffer 4.2.
Mazio gibt Kindern beim Üben Rückmeldungen und Hilfestellungen. Ein Sprachmodell kommt dabei nur an einer Stelle zum Einsatz: im Gespräch über eine Aufgabe in der Knobelbox und im Basiscamp. In den MatheZeiten wird kein Sprachmodell eingesetzt; Mazios Rückmeldungen dort entstehen in der Lernumgebung selbst, ohne dass Aufgaben oder Antworten an einen Anbieter übertragen werden. Die folgenden Ziffern 5.1 bis 5.3 betreffen ausschließlich das Gespräch in der Knobelbox und im Basiscamp.
An den Anbieter des Sprachmodells übertragen wir ausschließlich: Aufgabentyp und Aufgabentext, die richtige und die abgegebene Antwort, den bisherigen Verlauf des Gesprächs mit den schon gegebenen Hinweisen, Angaben zur Darstellung der Aufgabe, die nur die Aufgabe selbst wiedergeben, und die Sprache der Oberfläche. Nicht übertragen werden Name, Anmeldecode, Klasse, Schule, IP-Adresse, Sitzungsdaten und andere Kennungen. Der Anbieter erhält damit keine Angaben, die eine Zuordnung zu einem bestimmten Kind ermöglichen.
Eine freie Texteingabe, über die ein Kind personenbezogene Angaben eintragen könnte, gibt es im Lernpfad nicht.
Die Anfrage erreicht das Sprachmodell zu keinem Zeitpunkt direkt. Sie läuft über unsere eigenen Server; erst dort wird die Anfrage an das Modell zusammengestellt und weitergereicht. Der Anbieter sieht ausschließlich eine Anfrage unseres Servers.
Die Lernumgebung, die Aufgabensteuerung und die Speicherung der Lerndaten werden in Deutschland betrieben. Für sprachliche Rückmeldungen setzen wir ausschließlich Modelle ein, die in Rechenzentren innerhalb der EU betrieben werden:
| Modell | Betrieb |
|---|---|
| Claude (Anthropic) | über unseren Infrastruktur-Dienstleister Amazon Web Services, Aufruf über Frankfurt am Main, Verarbeitung ausschließlich in EU-Rechenzentren (Frankfurt, Stockholm, Mailand, Aragón, Irland, Paris) |
| Mistral AI | über unseren Infrastruktur-Dienstleister Amazon Web Services, innerhalb der EU (Aufruf über Frankfurt am Main) |
| Selbst betriebenes Sprachmodell | auf unserem eigenen Verarbeitungs-Server in Frankfurt am Main, ohne externen Anbieter |
Die beteiligten Anbieter sind in Ziffer 8 aufgeführt.
Beim Anbieter des Sprachmodells werden die übertragenen Inhalte nicht gespeichert (das Konto ist auf „keine Datenaufbewahrung“ eingestellt), nicht zum Training von KI-Modellen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Die Modelle werden bei unserem Infrastruktur-Dienstleister in Bereichen betrieben, auf die die Modell-Anbieter keinen Zugriff haben.
Bei uns zeichnen wir Aufgabe, gegebene Antwort und Gesprächsverlauf auf, ohne Zugangscode, ohne Klasse, ohne Uhrzeit (nur das Datum) und ohne sonstige Kennung des Kindes. Wir verknüpfen diese Aufzeichnungen nicht mit den Lerndaten. Wir nutzen sie ausschließlich, um die Qualität der Hilfestellungen zu prüfen und zu verbessern; Löschung nach 90 Tagen (Ziffer 9).
Mazio unterstützt beim Üben. Er nimmt keine Leistungsbewertung vor und ist dafür nicht bestimmt. Alle pädagogischen und leistungsbezogenen Entscheidungen trifft die Lehrkraft.
Die Kinder sehen in der Anwendung, dass Mazios Hinweise von einem Computerprogramm stammen und nicht von einem Menschen. Mazio gibt Hinweise und Rückfragen zu der Aufgabe, die ein Kind gerade bearbeitet. Er vergibt keine Noten und trifft keine Entscheidungen über ein Kind; solche Entscheidungen trifft die Lehrkraft.
Während einer gestarteten Stunde kann die Lehrkraft in der Live-Ansicht (Ziffer 4.4) mitlesen, welche Hinweise Mazio einem Kind gerade gibt. Nachträglich werden die Gespräche keinem Kind zugeordnet. Wie Mazio arbeitet, erklären wir Lehrkräften in der Anwendung mit Regeln und Beispielen. Mazios Hinweise fließen in keine Bewertung ein.
Bei der Registrierung speichern wir Name, E-Mail-Adresse und Schulzugehörigkeit. Passwörter werden ausschließlich als kryptografischer Hash gespeichert, nie im Klartext. Die Anmeldung erfolgt unter mathezeit.de/anmelden über ein von uns betriebenes System auf unserem Server in Deutschland.
Ihr Konto verarbeiten wir in eigener Verantwortung, auch wenn Ihre Schule MatheZeit einsetzt. Was Sie für Ihre Klassen anlegen, verarbeiten wir im Auftrag Ihrer Schule (Ziffer 1). Verlässt eine Lehrkraft die Schule, kann die Schule die Zuordnung zur Schule lösen lassen; die Klassen bleiben bei der Schule.
Für die erste Anmeldung und bei vergessenem Passwort senden wir einen sechsstelligen Code an Ihre E-Mail-Adresse. Er ist 20 Minuten gültig und dient dazu, ein neues Passwort zu setzen. In der MatheZeit-App gilt derselbe Anmeldeweg.
Passkey. Sie können zusätzlich einen Passkey einrichten und sich dann ohne Passwort anmelden, etwa per Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Geräte-PIN. Diese Prüfung findet auf Ihrem Gerät statt; wir erhalten weder biometrische Daten noch den geheimen Schlüssel. Wir speichern den öffentlichen Schlüssel, eine Kennung des Passkeys, die Gerätebezeichnung und wann er eingerichtet und zuletzt benutzt wurde. Ob Ihr Gerät oder Passwortmanager den Passkey mit Ihren anderen Geräten abgleicht, richtet sich nach dessen Einstellungen; daran sind wir nicht beteiligt.
Anmeldung mit Schulkonto. Bietet Ihre Schule es an, können Sie sich statt mit E-Mail und Passwort mit dem Konto Ihrer Schule anmelden, in Norwegen über Feide, in Deutschland über Eduplaces. Die Anmeldung findet beim jeweiligen Dienst statt. Wir erhalten eine pseudonyme Kennung, die Rolle, die Schule und Ihre Lerngruppen, aber weder Namen noch E-Mail-Adresse noch Passwort. Wir selbst übermitteln an diese Dienste keine personenbezogenen Daten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
| Name | Zweck | Laufzeit |
|---|---|---|
mz_teacher_session | Angemeldete Lehrkraft wiedererkennen | 24 Stunden, bei Anmeldung über Einladungslink 7 Tage |
Weitere Cookies setzen wir nicht. Es gibt keine Analyse-Cookies, kein Tracking und keine vergleichbaren Dienste. Für das technisch notwendige Sitzungscookie ist keine Einwilligung erforderlich.
Über den Chat in der Anwendung können Lehrkräfte Fragen, Rückmeldungen und Fehlermeldungen an uns senden. Dabei werden Name, dienstliche E-Mail-Adresse und der Nachrichtentext verarbeitet und bei uns gespeichert, damit wir den Verlauf nachvollziehen können.
Die Nachrichten werden ausschließlich auf unseren eigenen Servern in Deutschland verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Wenn Sie dem Newsletter zustimmen, verwenden wir Ihre E-Mail-Adresse, um Ihnen Informationen zu MatheZeit zu senden. Sie können die Einwilligung jederzeit widerrufen, über den Abmeldelink in jeder Nachricht oder per E-Mail an info@mathezeit.de.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Wir bieten Online-Veranstaltungen und Fortbildungen für Lehrkräfte an (mathezeit.de/veranstaltungen).
Anmeldung. Wenn Sie sich anmelden, verarbeiten wir Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, den gewählten Termin und, falls Sie sie angeben, Ihre Schule. Die Schule steht nur auf Ihrer Teilnahmebescheinigung. Kommen Sie über einen Link mit Quellenangabe zu uns, etwa aus einem Fortbildungsportal oder einem Brief, speichern wir diese Quelle zur Anmeldung, um zu sehen, über welche Wege Lehrkräfte zu uns finden. Zur Abwehr von Missbrauch speichern wir die IP-Adresse nur in gehashter Form.
E-Mails zur Veranstaltung. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung mit Kalendereintrag, vor dem Termin Erinnerungen (eine Woche vorher, am Vortag und kurz vor Beginn mit dem Zugang zum Raum) und danach die Bescheinigung oder den Hinweis auf die Aufzeichnung. Diese E-Mails gehören zur Durchführung und enthalten keine Werbung. Über den Link in jeder E-Mail können Sie sich jederzeit abmelden.
Teilnahme und Bescheinigung. Wenn Sie über Ihre persönliche Seite den Raum betreten, speichern wir den Zeitpunkt. Daran erkennen wir die Teilnahme, und nur dann stellen wir eine Bescheinigung aus. Sie trägt eine Prüfnummer. Wer die Nummer kennt, etwa Ihre Schulleitung, kann die Echtheit auf unserer Website prüfen; angezeigt werden dabei Ihr Name sowie Titel, Datum und Dauer der Veranstaltung.
Durchführung. Die Veranstaltungen finden in einer Videokonferenz-Software statt, die wir selbst auf unserem Server in Deutschland betreiben. Dabei werden Ihre IP-Adresse, der angezeigte Name, Beiträge im Chat und technische Verbindungsdaten verarbeitet, nur für die Dauer der Veranstaltung. Kamera und Mikrofon schalten Sie selbst ein und aus. Wird eine Veranstaltung aufgezeichnet, weisen wir vorher darauf hin; aufgezeichnet wird nur, was die Referierenden zeigen und sagen.
Rückmeldung. Nach der Veranstaltung bitten wir um eine kurze Rückmeldung. Sie ist freiwillig und wird ohne Namen ausgewertet.
Hinweise auf neue Termine. Hinweise auf weitere Termine senden wir nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen und Ihre E-Mail-Adresse über einen Bestätigungslink bestätigt haben. Sie können die Einwilligung jederzeit widerrufen.
Anmeldung über ein Fortbildungsportal. Melden Sie sich über ein Landesportal an, etwa das Niedersächsische LernCenter (NLC), FIBS in Bayern oder die Fortbildungssuchmaschine NRW, erhalten wir vom Portalbetreiber die Angaben, die für die Durchführung nötig sind. Für die Verarbeitung im Portal gilt die Datenschutzerklärung des jeweiligen Betreibers. Daten aus solchen Anmeldungen verwenden wir ausschließlich für die Organisation der jeweiligen Veranstaltung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Anmeldung, E-Mails zur Veranstaltung, Durchführung und Bescheinigung; Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Missbrauchsabwehr und die Auswertung der Quelle (berechtigtes Interesse: sicherer Betrieb und Wissen, welche Wege zu unseren Fortbildungen führen); Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für Hinweise auf neue Termine.
Schließt eine Schule oder ein Schulträger einen Vertrag mit uns, etwa eine Probe, eine Lizenz oder den Auftragsverarbeitungsvertrag, verarbeiten wir Name, Funktion und dienstliche Kontaktdaten der handelnden Personen, die Angaben zur Schule und die Rechnungsdaten. Wir nutzen sie für Abschluss, Durchführung und Abrechnung des Vertrages und als Nachweis über den Vertragsschluss. Weitergegeben werden sie nur, soweit das für die Abrechnung oder wegen gesetzlicher Pflichten nötig ist, etwa an Finanzbehörden.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO gegenüber dem Vertragspartner; Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die handelnden Personen (berechtigtes Interesse: Durchführung des Vertrages mit ihrer Schule); Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO für die Aufbewahrung.
Lehrkräfte erhalten einmal in der Woche eine E-Mail mit zusammengefassten Angaben zu ihren Klassen, etwa wie viele Aufgaben bearbeitet wurden und ob es einen neuen Hinweis für die Klasse gibt, sowie Vorschläge für die nächste Woche. Einzelne Kinder sind darin nicht erkennbar; Anzahlen erscheinen erst ab fünf Kindern. Sie können die Wochenmail über den Link in jeder Nachricht abbestellen. Die Angaben verarbeiten wir im Auftrag der Schule (Ziffer 1).
Beim Aufruf speichert der Webserver automatisch:
192.0.2.*)Diese Daten dienen dem Betrieb und der Fehlerbehebung. Eine Zusammenführung mit anderen Datenquellen findet nicht statt. Die Logdateien werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.
Ein getrenntes Fehlerprotokoll enthält zur Abwehr automatisierter Angriffe die vollständige IP-Adresse. Es wird ausschließlich für diesen Zweck ausgewertet und ebenfalls nach 14 Tagen gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Sicherheit und Stabilität des Angebots).
Schriftarten liefern wir von unserem eigenen Server aus. Unser Server bezieht sie beim Schriftendienst Bunny Fonts, ohne Daten der Besucherinnen und Besucher weiterzugeben. Ihr Gerät verbindet sich weder mit Bunny Fonts noch mit Google.
Bilder, Gestaltungselemente und Skripte unserer Seiten liefern wir von unserem eigenen Server aus. Externe Content-Delivery-Netze werden nicht eingebunden.
Wenn Sie das Kontaktformular nutzen, verarbeiten wir die von Ihnen eingegebenen Angaben (Name, E-Mail-Adresse, Organisation, Betreff und Nachricht) sowie den Zeitpunkt der Absendung. Zur Abwehr von Missbrauch speichern wir zusätzlich die IP-Adresse in gehashter Form und die Browser-Kennung. Die Daten werden gelöscht, sobald Ihr Anliegen erledigt ist.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die Missbrauchsabwehr Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Wir nutzen keine Social-Media-Plugins, keine externen Analysedienste und kein Werbe-Tracking. Unsere E-Mails enthalten keine Zählpixel und keine umgeleiteten Links; wir erfassen nicht, ob oder wann Sie eine Nachricht öffnen.
Verarbeitungskette beim Schuleinsatz: Schule (Verantwortliche) → MatheZeit UG (Auftragsverarbeiterin) → nachstehende Anbieter.
| Anbieter | Zweck | Ort |
|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH | Hosting der Plattform und der Lerndaten sowie der Videokonferenzen für Veranstaltungen | Deutschland (Nürnberg) |
| OVH GmbH (OVHcloud) | Verarbeitungs-Server für den Lern-Assistenten | EU (Frankfurt am Main) |
| Amazon Web Services EMEA SARL | Betrieb der Sprachmodelle; erhält Aufgaben und Antworten ohne Kennung (Ziffer 5.1) | EU-Rechenzentren (Ziffer 5.2); Konzernmutter in den USA, siehe unten |
| Scaleway SAS | Versand von E-Mails an Lehrkräfte (Anmeldecodes, Bestätigungen, Vertragsunterlagen, Veranstaltungen, Wochenmail); die Nachrichten werden unverändert zugestellt, ohne Messung von Öffnungen oder Klicks | EU (Frankreich, Paris) |
Alle Auftragsverarbeiter verarbeiten die Daten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union. Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer findet nicht statt. Amazon Web Services erhält nur Aufgaben und Antworten ohne Kennung. Weil das Unternehmen zu einem Konzern mit Sitz in den USA gehört, lässt sich ein behördlicher Zugriff nach US-Recht nicht völlig ausschließen; auch dann wären nur diese Inhalte ohne Kennung betroffen. Solche Herausgabeverlangen sind nach der DSGVO kein Grund für eine Übermittlung. Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge; die Nachweise stellen wir verantwortlichen Schulen auf Anfrage bereit.
Über die Anbieter in dieser Tabelle hinaus geben wir keine Daten an Dritte weiter.
| Daten | Speicherdauer |
|---|---|
| Server-Logdateien | 14 Tage |
| Sicherungen der Datenbank | 30 Tage; danach sind gelöschte Daten auch aus den Sicherungen entfernt |
| Lerndaten der Kinder | bis zur Löschung durch die Lehrkraft oder die Schule, spätestens 18 Monate nach der letzten Nutzung des Codes |
| Schüler-Codes und Klassen | bis zur Löschung durch die Lehrkraft, spätestens 18 Monate nach der letzten Nutzung |
| Aktivitätsstand für die Ansicht während der Stunde | keine Speicherung; nur im Arbeitsspeicher, endet mit der Stunde |
| Protokoll der Live-Ansicht (wer wann zugesehen hat) | 90 Tage |
| Aufzeichnungen des Lern-Assistenten (ohne Kennung) | 90 Tage |
| Protokolle des Vermittlungsdienstes für den Lern-Assistenten (ohne Inhalte und ohne IP-Adresse) | 30 Tage |
| Meldungen fehlerhafter Aufgaben | bis zur Bearbeitung, höchstens 12 Monate |
| Konto der Lehrkraft | bis zur Löschung durch die Lehrkraft oder auf Anfrage, spätestens 18 Monate nach der letzten Anmeldung (mit Erinnerung vier Wochen vorher) |
| Freigaben der Lehrkraft für das Klassenbild | mit dem Konto der Lehrkraft |
| Sitzung der Kinder (Cookie und Servereintrag) | 45 Minuten ohne Aktivität, höchstens 12 Stunden, spätestens zum Tagesende |
| Session-Cookie (Lehrkräfte) | 24 Stunden, bei Einladungslink 7 Tage |
| Anmeldecode per E-Mail (Lehrkräfte) | 20 Minuten |
| Passkeys und Kennung aus dem Schulkonto (Lehrkräfte) | mit dem Konto der Lehrkraft |
| Kontaktformular | bis zur Erledigung des Anliegens |
| Support- und Feedback-Chat | 24 Monate |
| Newsletter-Einwilligung | bis zum Widerruf |
| Anmeldungen zu Veranstaltungen ohne Teilnahme | 3 Monate nach dem Termin |
| Teilnahme und Bescheinigung (Name, Schule, Termin, Prüfnummer) | 3 Jahre nach dem Termin; E-Mail-Adresse und Quelle 3 Monate nach dem Termin |
| Einwilligung in Hinweise auf neue Termine | bis zum Widerruf; unbestätigte Anfragen 30 Tage |
| Verträge, Rechnungen und Nachweise | bis zum Ende des Vertrages, danach nach den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen (bis zu zehn Jahre) |
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit.
Widerspruch. Soweit wir Daten zur Erfüllung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse oder auf Grundlage eines berechtigten Interesses verarbeiten, können Sie aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Bei Schülerdaten richten Sie den Widerspruch an die Schule; sie prüft ihn, und wir setzen ihn um, etwa indem die Aufgabenanpassung für das Kind auf eine von der Lehrkraft gewählte feste Stufe gestellt wird.
Wenden Sie sich dafür an info@mathezeit.de.
Bei der Nutzung in der Schule richten Sie Anfragen, die Schülerdaten betreffen, bitte an die Schule als Verantwortliche. Wir unterstützen die Schule bei der Erfüllung dieser Rechte. Die Aufzeichnungen des Lern-Assistenten enthalten keine Kennung des Kindes und werden nicht mit Lerndaten verknüpft (Ziffer 5.3); sie lassen sich daher keiner Person zuordnen.
Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist grundsätzlich die Behörde des Bundeslandes, in dem die Schule oder die betroffene Person ansässig ist. Eine Übersicht finden Sie unter bfdi.bund.de.
Für die MatheZeit UG mit Sitz in Oeversee zuständig ist:
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
datenschutzzentrum.de
MatheZeit UG (haftungsbeschränkt)
Kallehoe 27, 24988 Oeversee
E-Mail: info@mathezeit.de
Stand: 29. Oktober 2026